Die Bandbreite der Informationen, die man gerade im Jubiläumsjahr der  Reformation bekommen kann, ist so groß, dass wir nicht garantieren  können, dass alles 1:1 so in Wirklichkeit war. Wir haben versucht, das auf den Texttafeln deutlich zu machen.
Wenn doch einmal etwas nicht richtig dargestellt sein sollte, bitten wir um Verständnis und Nachsicht: wir haben die Texte so gut wie möglich recherchiert und verglichen.

Wir sind bei unseren Recherchen auch auf Äußerungen von Luther gestoßen, die mit der heutigen Bedeutung von Menschenrecht – beispielsweise für Frauen, Juden, Menschen mit Handicaps, Situation der Bauern – nichts zu tun haben, die aber eben eine Haltung der damaligen Zeit mit all ihren Grausamkeiten darstellen.

Auf ihrer Herbstsynode in 2014 hat sich die Evangelische Kirche in Hessen und  Nassau (EKHN) formal von den judenfeindlichen Spätschriften Martin Luthers distanziert.
Die Haltung des Reformators zum zeitgenössischen Judentum des 16. Jahrhunderts sei  nicht vereinbar mit dem heutigen Bekenntnis der EKHN, heißt es in einer Stellungnahme, die das Kirchenparlament am 21.11.14 beschloss.
Dieser Stellungnahme möchten wir uns anschließen und haben diese deshalb zum Nachlesen auch hier als Download zur Verfügung gestellt.

Auch haben wir die vielen wissenschaftlichen Entdeckungen und Erfindungen dieser Zeit nicht erwähnt. Wir sind nicht näher auf die politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse, die u.a. durch die Reformation ausgelöst wurden, eingegangen. Das hätte den Rahmen dieses Weges sicherlich gesprengt.

Wir haben uns dazu entschieden, Martin Luther als wichtige Person der Reformation zu betrachten und zu feiern, und den Schwerpunkt auf die Bibel und die positiven Entwicklungen für unseren Glauben heute zu richten.

Für Anregungen, Ergänzungen und Kritik sind wir offen.
Nutzen Sie dazu bitte folgende Mailadresse : info@luther-erlebnisweg.de

Die Mitarbeiterinnen